12. April 2015

Eine Woche im Oderbruch!

Wir haben eine Woche in einem alten Bauernhaus im Oderbruch verbracht. Ein Dreiseitenhof in Alleinlage sozusagen. Wieder Ofenheizung wie früher und mal kein Fernsehen und kein Computer. Nur zeichnen, lesen, spazieren gehen und Lagerfeuer machen. Erst einmal war es sehr kalt im Haus, nach dem die vier Öfen angeheizt waren, wurde es aber schnell warm. Morgens stand ein Fasan im Garten und abends liefen die Rehe über das Feld hinterm Haus. Am Lagerfeuer wurde Stockbrot gebacken und abends der Sternenhimmel bewundert. Es ist schon verrückt wieviel schöner der Sternenhimmel dort erscheint. Wir sehen in der Stadt nur einen Bruchteil davon.

Und diese Ruhe – Nachts hört man keinen Mucks, keine Rollkoffer oder Müllautos am Morgen. Am Tag nur Vogelgezwitscher und der Hahn auf dem Nachbarhof. Auch an die Finsterniss in der Nacht mußten wir uns erst gewöhnen. Stadtmenschen eben.

In unserem Garten dürfen wir aus Sicherheitsgründen kein Lagerfeuer machen, deshalb haben wir es dort richtig ausgenutzt. Beim Holzsammeln haben der Mann und das Kind leider einen angefahrenen Rehbock im Gebüsch gefunden, der Förster wurde sofort informiert. So ist das Landleben. Morgens legte uns die Nachbarskatze ein frisch gefangenes Rotkehlchen vor die Tür, das mussten wir dann auch noch beerdigen. Jede Menge Störche, Graureiher und Frösche durften wir dann aber doch lebend aus nächster Nähe beobachten.

Wir freuen uns schon auf den Sommer und würden gern noch einmal dort Zeit verbringen. Dann mit einem Kanadier auf der alten Oder. Der Oderbruch ist ein besonderer Landstrich in Brandenburg, viel unberührte Natur und sehr entspannt.





















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