27. Januar 2013

So beginnt der Sonntag / Kalt und Warm

Also kalt war es gestern. (Minus 10° C) Unser Auto war von innen zugefroren. Auch schön. So fuhren wir am Samstag im gefrorenen Auto zu meiner Freundin um ihr zu helfen die Raufasertapete in ihrer neuen Wohnung los zu werden. Ungünstig, das die Heizung noch nicht lief. Brrr!






















Zuhause gab es am Abend dann eine heiße Wanne
und die neueste Errungenschaft der Teekultur. Teerosen.
Welch Oh und Ah, als die Blume sich entfaltete. Das wärmte auch von innen.





















Heute begann der Sonntag ganz gemächlich mit Spiegelei zum Frühstück und leckerem Chai Latte.
Das arme Kind war den ganzen Tag damit beschäftigt Hausaufgaben zu machen. (Und es war nur Deutsch, Mathe fehlt noch.) So ist es wenn man als Schulkind eine Woche krank ist. Man muss die versäumten Aufgaben auch nachholen.
Nebenbei haben die Erwachsenen ihre Schreibtische aufgeräumt und Rechnungen sortiert. Ein Graus!
Die Steuer war dran. Mein größter Alptraum. Naja, nun ist es erledigt und der Schreibtisch wieder in schönster Ordnung. Das freut das ästhetische Auge des Betrachters und macht Platz für neue Zettelwirtschaft.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!





23. Januar 2013

Rosen gegen Dummheit...

...so lautet der Text auf dem Schild am Fuße von Frau Kollwitz. Als ich heute an ihr vorrüber ging hatte sich das Bild noch ein wenig verändert. Frau Kollwitz hat eine Mütze und einen Schal bekommen. Das finde ich mal nett. Und noch mehr Blumen. Die Prenzlauer Berg Nachrichten haben einen sehr treffenden Text zur Debatte veröffentlicht. Kann man hier nachlesen.
Dem Herrn Thierse ist mal was rausgerutscht. Blöd sowas. Aber nun daraus so einen Rummel zu machen sieht dem ganzen Prenzlauer Berg Genöle mal wieder ähnlich. Zufällig scheinen sich eine Menge Leute sehr zu langweilen und mußten sich drauf stürzen. Wollen wir hoffen, das schnell etwas interessantes passiert, damit wieder über anderes debattiert werden kann.

Der Berliner an sich hat ja eh ´ne Berliner Schnauze, da ist ein Rausrutscher nix besonders. Wie habe ich heute so schön auf FB gelesen: "Als Berliner ist man es eher gewohnt den Mund auch an nicht immer geeigneter Stelle auf zu machen. Da aber nun andere Maßstäbe als die Berliner Schnauze im Kiez herrschen, ist das wohl ein Ergebnis davon." Sehr treffend! Nun hat Herr Thierse sich in all den Jahren wohl eine Berliner Schnauze zu gelegt. Sehr sympathisch eigentlich. 
Warum müssen eigentlich immer die armen Schwaben herhalten? Das ist doch komisch. So viele sind es doch gar nicht. Die Hamburger, Niedersachsen, Bayern usw. sind doch auch noch da. Sind die jetzt wohl beleidigt? Berlin ist schon immer ein Schmelztiegel vieler Kulturen gewesen und unsere Traditionen setzten sich wohl aus wer weiß wie vielen Einflüssen zusammen. Wenn wir überhaupt Traditionen haben? Warum heißt die Schrippe eigentlich Schrippe. Das muss ich mal rausfinden.

Kaum eine andere Metropole war so oft grundlegenden Veränderungen unterworfen und hat ihr Gesicht so häufig verändert. Während die Bedeutung Berlins stetig stieg, gab es einen Wechsel glanzvoller Epochen und dunkler Zeiten. Doch Berlin hat es geschafft, von einer geteilten Stadt zu einer pulsierenden, lebendigen Stadt zu werden. Ick steh druff!!!

Den Hugenotten schien es einst ebenso zu gehen wie den Schwaben heute. Der Text hierzu bei Wikipedia liest sich recht amüsant wenn man dabei die heutige Zeit im Kopf hat. Ich empfehle sehr sich das mal durchzulesen. Ein kleiner Auszug schon hier: "Die eingesessenen Berliner gaben ihre Ablehnung auf – man erkannte an, dass die Neuen weit mehr Vor- als Nachteile mit sich brachten und fand zudem Geschmack an zuvor unbekannten oder wenig verbreiteten Produkten wie Weißbier, Bouletten, Spargel und feineren Salaten. Die ersten, viel besuchten öffentlichen Gartenlokale wurden um 1750 in der Nähe des Brandenburger Tores durch Réfugiés eröffnet. Viele Deutsche bemühten sich sogar um Aufnahme in die französische Kolonie, weil sie dadurch juristische Vorteile erlangen konnten. Immer weniger Réfugiés sprachen Französisch, immer mehr Deutsche wandten es an, oft mehr schlecht als recht" Außerdem prägten sie die Berliner Mundart: Bouletten ;) Na? Und das um 1750.








22. Januar 2013

Milchreis und Fieber

Da habe ich am Sonntag geschrieben, das Kind wird nicht mehr so oft krank. (was eigentlich auch stimmt) Und schwups, sitze ich hier mit einem schnupfigen, hustenden und fiebernden Kind. Auch das mit dem Schnee hat sich bewahrheitet. Fragte ich mich doch noch am Sonntag, ob die Nachbarn unter uns schon etwas wüssten. Tatsächlich hat es gleich am Montag angefangen zu schneien. Und nun ist alles weiß.

Nur das wir wegen dem Fieber nicht raus können um den Schnee auch zu genießen. Blöd. Allmählich kommt doch Winterstimmung bei mir auf. Endlich! 

Wenigsten hat das Kind bei all seinem Elend noch Hunger. Und so koche ich Milchreis (bevorzugte Ernährung meiner Tochter bei Fieber) mit Apfelmus und Zimt und habe ein wenig Zeit drumherum.

Zum Beispiel um euch meine neuen Errungenschaften der Küche zu zeigen. Diese wunderbaren Schälchen zum Beispiel. Die man hier kaufen kann.













































21. Januar 2013

Am Fuße von Frau Kollwitz

Was muss die arme Käthe derzeit nur ertragen. An Helloween waren es Sprühschlangen aus der Dose, die an ihr klebten und Klopapier. Neulich waren es Spätzle. ???!!! So etwas hat das Denkmal von Frau Kollwitz nicht verdient. Wie habe ich mich heute morgen gefreut, als zu ihren Füßen Blumen standen. War sie doch eine der bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Zeit. Sie dokumentierte mit ihren Grafiken die Not der Arbeiter und wurde als erste Frau Mitglied der Preußischen Akademie der Künste. Ihrer Meinung nach hat Kunst die Aufgabe, die sozialen Bedingungen darzustellen. Bemerkenswert!

Ich kann diese Schwabendebatte echt nicht nachvollziehen. Es gibt doch wichtigeres über das man sich den Kopf zerbrechen könnte. Schade eigentlich! Vielen Dank an die Anwohner, die sich ein Herz gefasst haben.

Hier kann man es noch mal nachlesen.






20. Januar 2013

So beginnt der Sonntag / Putzwahn und Tropfsteinhöhle

Ich traue es mir gar nicht zu schreiben. Aber wir haben einen neuen Staubsauger. Der Wahnsinn. Der ist so toll, das wir erst einmal einem Putzwahnsinn verfallen sind. Wir haben letztendlich sogar das Krümelmonster gewaschen. Unter großem Protest versteht sich. Sogar der Hund war beleidigt, weil er seinen Lieblingsplatz an der Heizung vorübergehend mit dem Krümel teilen mußte.






















Ich hatte so ein Gefühl von Frühjahrsputz. Nur leider hat das Wetter dazu nicht gepasst. Acht grad minus, hmm. Irgendwie ist mir ja schon die ganze Zeit nicht wie Winter. Ich habe dieses Jahr auch gar keine Winterdepression. Komisch. Vielleicht hängt es damit zusammen, das je größer die Kinder werden auch weniger Krankheiten die kalte Jahreszeit bestimmen. Aber ein wenig Schnee wäre jetzt ganz schön. Sonst kommt beim besten Willen kein Wintergefühl auf. Die beiden Nachbarn zwei Treppen tiefer scheinen da irgendetwas zu wissen. Seit Ende der Woche steht auf dem Treppenabsatz vor jeder Tür ein nigel, nagel, neuer Schlitten. Noch verpackt. Steht uns ein Schneechaos bevor?

Unser Nachmittagsprogramm führte uns zur Pizzeria "San Marco" In der Greifswalder Straße. Dort kann man in sonderbarem, rustikalem Ambiente leckere Steinofenpizza zu moderaten Preisen genießen. Im Moment gibt es Treuerabatt (40%). Der Standardrabatt an allen Läden derzeit. (Ich sollte eine Fotoserie mit Rabattschildern machen.) Der Mann wollte schon seit Jahren dort mit uns essen gehen. Wegen der höhlenartigen Tropfsteindecke. So etwas sieht man ja nur noch selten. Wir saßen in einem separaten Teil, der wie ein Schiff gestaltet war, was besonders dem Kinde gefiel. Es war sehr gemütlich und auch lecker. Seht selbst:


























18. Januar 2013

Unser Wolf im neuen "Halali"

Unser Wolf als Nähpaket im neuen "Halali-Magazin". Tolles Magazin zum Thema Jagd und Wald. Schöne Fotos, wer möchte kann es durchblättern hier:

http://www.halali-magazin.de/aktuellesheft/durchblaettern






13. Januar 2013

So beginnt der Sonntag / Fasching im Januar?

Wir haben fein ausgeschlafen und bis halb zwölf gefrühstückt. Das ist Sonntag. Danach haben das Kind und ich eine Menge Spaß mit den neuen Masken gehabt. Wir wollten Fotos machen, da erst am Kinde die Wirkung so richtig zur Geltung kommt. Erstaunlich war auch, das sofort das jeweilige Tier mit Geräusch und Körperhaltung naturgetreu nachgeahmt wurde. Ein Traum.
Bei uns ist der Fasching schon durch. So etwas ist auch nur in Berlin möglich. Die Klasse des Kindes war am Freitag im Upsala Club in der Upsalaer Straße 6, in Pankow. Wo wahrscheinlich 80 Prozent der Klassen aus Prenzlauer Berg und Pankow Fasching feiern. Da die wirklichen Faschingstermine immer schon ausgebucht sind, wird dort einfach im Januar schon angefangen. Sie hatten trotzdem Spaß und mein professionell genähtes Indianerkostüm vom letzen Jahr konnte Dank des Mottos (Wilder Westen) noch mal zum Einsatz kommen. Wir haben es noch um Pfeil und Bogen (aus Ast und Sushistäbchen) erweitert.
Nun will ich euch die Fotos von Fuchs, Panda und Co nicht vorenthalten. Es gibt sie ab sofort zum selber basteln im Shop unter der neuen Kategorie Tier-Masken. Ganz ohne Versandkosten als PDF. Das spart Geld, denn einen Drucker hat fast jeder zuhause. Nur noch ausdrucken, ausschneiden und einen Gummi dran befestigen. Fertig ist der Verkleidungsspaß!

Hier gehts zum Dawandashop und den Masken zum Download: Tier-Masken
Im Laden gibt es dazu die gedruckte Variante aus Papier: Lieblingsplatz 









12. Januar 2013

Zwei neue Buttons im Shop

Es gibt seit heute zwei neue Buttons im Shop. Slotti das Faultier und Pepe den Chihuahua.
Ich habe es nun endlich geschafft. Das hatte ich schon so lange vor. Es gibt sie dann auch als Magnete und wenn der Stoff dafür fertig ist auch als Aufnäher.



6. Januar 2013

So beginnt der Sonntag / Schlittschuhlaufen

Dieser Sonntag ist unser letzter freier Tag. Wir hatten nun zwei Wochen Ferien. Am Montag geht die Schule wieder los und vorbei ist das Faulenzerleben. Wir sind jeden Tag um zehn erst aus den Betten gekrabbelt und so fiel es uns heute sehr schwer als der Wecker schon um halb neun klingelte. (Was wird erst morgen los sein, halb sieben, aufstehen???) Wir waren Schlittschuhlaufen auf einer großen Eisbahn im Sportforum. Das Sportforum Berlin ist die zweitgrößte Sportanlage der Hauptstadt und das Zentrum des Berliner Leistungssports. Das etwa 45 ha große Areal wurde Anfang der 50er Jahre gebaut und umfasst 35 Sportanlagen. Unter anderem auch die Eisbahn, wo eigentlich Eisschnelllauf trainiert wird. Von halb elf bis halb eins, kann man dort am Sonntag Schlittschuhlaufen. Das wussten außer uns noch viele andere. Die Schlange vor der Eishalle war enorm, aber wir hatten Geduld. Es war voll und die Musik dudelte so vor sich hin. Die Kinder hatten Spaß und ich schöne Fotos:


















4. Januar 2013

Goethe hätte es gefallen

Die Bilder von unserem Ausflug nach Freinsheim möchte ich euch nicht vorenthalten. Eine malerische kleine Stadt an der Deutschen Weinstraße. Die komplett erhaltene mittelalterliche Stadtmauer umschließt unzählige liebenswürdige Bauwerke, die einen Spaziergang zu einer Zeitreise werden lassen. Ein Schild an einer Tür gleich hinter dem Stadttor fand ich sehr nett. Obwohl ich mir nicht sicher bin ob Goethe nicht doch mal vorbei kam. Er war ja immerhin ein Weinkenner.
Der viele Sonnenschein und die frühlingshaften Temperaturen haben uns gut getan. Seht selbst: