2. September 2012

So beginnt der Sonntag

Wie soll es anders sein, wir waren am Wochenende im Garten. Unser Hörnchen ist eingezogen, wir haben das erste mal dort gegrillt und wieder jede Menge Gerümpel entfernt. Wir haben uns mit den Nachbarn angefreundet, Häcksler und Leitern getauscht, Pflaumen gepflückt und Rasen gemäht. Ich glaube einen Rasenmäher habe ich das letzte Mal mit 13 oder 14 bedient. Als Kind habe ich das gern gemacht. (wahrscheinlich stimmt das nicht und ich habe gemault, aber mir kommt es so vor) Habe es auch nicht verlernt. Damals hatten wir noch nicht so tolle Auffanggeräte am Rasenmäher und wir mussten den Rasenschnitt hinterher abharken. Das war ätzend. Schöner Fortschritt.
Später spazierten wir noch um den Summter See. Oh Sommer, verweile noch ein wenig. Es wird schon so früh dunkel und auch kalt. Ein Gedicht auf den Sommer, das mir sehr am Herzen liegt:


SOMMERABEND
Die große Sonne ist versprüht,
 der Sommerabend liegt im Fieber,
 und seine heiße Wange glüht .
Jach seufzt er auf: "Ich möchte lieber ..."
Und wieder dann: "Ich bin so müd ..."
Die Büsche beten Litanein,
 Glühwürmchen hangt, das regungslose,
 dort wie ein ewiges Licht hinein;
und eine kleine weiße Rose 
trägt einen roten Heiligenschein.
(Rainer Maria Rilke)









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